Impfen

Brauche ich wirklich eine Impfung?

Ja, auf jeden Fall. Für ein dauerhaftes Ende der Pandemie, ist die Covid-19-Schutzimpfung der wirksamste Weg.
Nur wenn ausreichend Menschen geimpft sind, lassen sich die schweren Erkrankungen und Todesfälle reduzieren. Das schaffen wir nur, wenn sich jede/r Einzelne von uns vollständig impfen lässt.

Sind die Impfstoffe überhaupt sicher?

Ja, alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind ausreichend erforscht, getestet und sicher.

Hat der Impfstoff Nebenwirkungen?

Wie bei jeder Impfung kann es zu Impfreaktionen kommen. Zum Beispiel kann der Arm an der Einstichstelle schmerzen. Es ist auch möglich, dass Sie sich unwohl fühlen oder Fieber bekommen. Das ist normal, da Ihr Immunsystem reagiert. Ganz selten kann es zu schwereren Nebenwirkungen kommen. Das Risiko an Covid-19 zu erkranken, ist viel höher. Alle Impfstoffe schützen Sie vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und sind hochwirksam gegen schwerere Verläufe von Covid-19. Die Impfung vermindert außerdem das Risiko, dass Sie das Virus übertragen.

Gibt es denn genug Impfstoff für alle?

Ja, inzwischen ist ausreichend Impfstoff verfügbar.

Wo kann ich mich impfen lassen?

Sie können sich in den allermeisten Arztpraxen, bei Ihren Betriebsärzten und bei mobilen Impfteams impfen lassen. Wenn Sie keine Hausarztpraxis haben, finden Sie im Internet unter www.arztsuche-niedersachsen.de impfende Ärztinnen und Ärzte in Ihrer Nähe.

Arztsuche Niedersachsen

1. Mobile Impfteams der Kommunen

Die Kommunen impfen auch nach der Schließung der kommunalen Impfzentren weiter mit mobilen Impfteams zum Beispiel in Altenheimen, in sozialen Brennpunkten, vor einigen Schulen und an weiteren Stellen. Informationen hierzu gibt es bei Ihrer Kommune. Die interaktive Karte leitet Sie auf die Homepage Ihres Landkreises oder Ihrer kreisfreien Stadt (in deutscher Sprache).

Die Impfhotline des Landes beantwortet weiterhin unter 0800 99 88 665 Ihre Fragen. Die Hotline ist Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr für Sie erreichbar.

Impfhotline 0800 99 88 665
Kommunen Niedersachsen Karte Kommunen Niedersachsen Karte

In vielen Regionen gibt es Impfaktionen der kommunalen Impfzentren. Informationen gibt es auf den Internetseiten der Kommunen (in deutscher Sprache):

2. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Auch bei den meisten Ärztinnen und Ärzten können Sie sich impfen lassen. Vereinbaren Sie hierfür am besten einen Termin bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder einer Arztpraxis in Ihrem Umfeld. Wenn Sie keine Hausärztin oder keinen Hausarzt haben, finden Sie auf www.arztauskunft-niedersachsen.de Arztpraxen in Ihrer Region.

Arztauskunft Niedersachsen

3. Betriebsärztinnen und Betriebsärzte

Viele Unternehmen bieten ihren Angestellten die Möglichkeit, sich von einer Betriebsärztin oder Betriebsarzt impfen zu lassen. Fragen Sie bei Ihrer Personalabteilung nach, ob Ihr Unternehmen dieses Angebot zur Verfügung stellt.
Denken Sie bitte immer daran, Ihren Impfpass mitzubringen. Sollten Sie keinen haben, bekommen Sie diesen in Apotheken, Arztpraxen oder beim Gesundheitsamt.

Welche Impfstoffe gibt es in Deutschland?

Derzeit sind in Deutschland vier Impfstoffe, der Hersteller Moderna, Johnson&Johnson, Biontech und Astrazeneca zugelassen. Sie sind gut erforscht und sicher. Wenn Sie vollständig geimpft sind schützen sie sehr gut vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus sowie schweren Verläufen von COVID-19.

Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna sind ab 12 Jahren, die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson ab 18 Jahren zugelassen.

Lassen Sie sich bitte impfen und schützen Sie so sich und andere!

Arztsuche Niedersachsen Impfhotline 0800 99 88 665

Wer sollte sich nicht impfen lassen?

  • Alle Personen, die an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5°C oder höher) leiden, sollten erst nach vollständiger Genesung geimpft werden. Eine leichte Erkältung oder erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) sind dagegen kein Grund, die Impfung zu verschieben.
  • Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil. Sprechen Sie hierzu vor der Impfung mit dem Impfarzt/der Impfärztin, wenn bei Ihnen z.B. Allergien bekannt sind...

Brauche ich auch eine Impfung, wenn ich bereits mit dem Virus infiziert war?

Ja, brauchen Sie. Wenn Sie mit dem Virus infiziert waren, wird eine Impfung 4 Wochen nach der Infektion empfohlen.

Kann oder soll ich auch mein Kind impfen lassen?

Ja, unbedingt, so zumindest die Empfehlung der Ständigen Impfkommission und des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes! Impfen ist und bleibt der bestmögliche Schutz gegen das Coronavirus, vor allem in Hinblick auf die mittlerweile dominierende hochansteckende Delta-Variante. Der Nutzen der Impfung überwiegt die Risiken!

Hat eine Impfung Nebenwirkungen?

Wie bei jeder Impfung können Nebenwirkungen auftreten. Die häufigste Reaktion sind meistens Schmerzen an der Einstichstelle. Weitere Reaktionen können Fieber, Müdigkeit sowie Kopfschmerzen sein.

Impfungen für Schwangere und Stillende

Um sich und ihr ungeborenes Baby zu schützen, empfiehlt die Ständige Impfkommission Ihnen die Corona-Schutzimpfung. Eine Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs kann ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel erfolgen.
Auch für nicht oder unvollständig geimpfte Stillende wird eine solche Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen nunmehr empfohlen.
Sprechen Sie Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt hierauf an und lassen Sie sich beraten.

Impfung unbedingt empfohlen auch für alle Frauen, die gerne Kinder bekommen möchten.

Wenn Sie noch nicht schwanger sind aber bereits Familiennachwuchs planen, können und sollten Sie sich unbedingt noch vor Eintritt einer Schwangerschaft impfen lassen. Durch die Impfung schützen Sie sich und ihr zukünftiges Baby vor einem schweren Krankheitsverlauf durch Covid-19.

Für wen kommen derzeit die Auffrischungsimpfungen in Frage?

Personen, die älter sind als 70 Jahre
Die ständige Impfkomission (STIKO) hat ihre Empfehlungen für die sogenannten Auffrischungsimpfungen jetzt auf über 70-Jährige und bestimmte Berufsgruppen ausgeweitet.
Trotz vollständiger Impfung ist das Risiko einer Ansteckung im hohen Alter größer, da die Immunantwort nach der Impfung insgesamt schwächer ausfällt, als bei jüngeren Menschen.

Alle, die für eine Auffrischungsimpfung schon jetzt in Frage kommen, sollten im Laufe der nächsten Wochen einen Termin bei einer Ärztin oder einem Arzt vereinbaren. Dabei besteht kein Grund zur Eile. Eine abgeschlossene Impfserie aus zwei Impfungen schützt nach den Erkenntnissen der Expertinnen und Experten immer noch sehr zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen. Mit Blick auf den Herbst und Winter ist eine Auffrischungsimpfung jedoch sinnvoll, um das eigene Ansteckungsrisiko noch weiter zu senken.

Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal in Pflege- und medizinischen Einrichtungen
Aus Sicht der STIKO sollten auch Personen die Auffrischungsimpfung erhalten, die in Alten- oder Pflegeeinrichtungen untergebracht sind. Gleiches gilt für das in diesen Einrichtungen tätige Personal. Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt empfiehlt die Kommission eine sogenannte Booster-Impfung.

Die Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu erkranken ist nach der doppelten Impfung gegen SARS-CoV2 deutlich geringer, aber nicht gleich 0, auch wenn ein sehr guter Schutz gegen schwere Verläufe erreicht wird. Aus diesem Grund wir die Impfung in besonders sensiblen Bereichen auch für jüngere Personen empfohlen.

Personen, die älter sind als 60 Jahre
Der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 umfasst auch Folge- und Auffrischimpfungen. Nach individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung können bspw. über 60-jährige Personen jetzt schon eine Auffrischungsimpfung erhalten. Nach Abschluss der ursprünglichen Impfserie sollte aber eine Zeit von mindestens sechs Monaten abgewartet werden.

Personen mit geschwächtem Immunsystem (Immundefizienz)
Durch die Einnahme von Medikamenten, die die Zellteilung verlangsamen, beispielsweise bei Krebserkrankungen, können einige Menschen eine schlechtere Immunantwort aufbauen. Dies gilt nicht nur im Zusammenhang mit den Corona-Impfstoffen, sondern auch für andere Impfstoffe. Fachleute nennen diese Schwäche des Immunsystems „Immundefizienz“.

Die STIKO empfiehlt, dass diese Personen rund sechs Monate nach einer Covid-19-Grundimmunisierung eine zusätzliche (dritte) Impfstoffdosis mit einem der beiden derzeit zugelassenen mRNA-Impfstoffe erhalten sollten, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor geimpft wurde.

Schwer immungeschwächte Personen, wie beispielsweise Krebserkrankte oder Patientinnen und Patienten nach einer Organtransplantation, können laut STIKO-Empfehlung bereits vier Wochen nach einer Grundimmunisierung ein Impfstoffangebot wahrnehmen, also vier Wochen nach der zweiten Impfung.

Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über die Möglichkeit einer Auffrischungsimpfung.

Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurden
Personen, die bisher einmal mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, sollen nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission ebenfalls eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Hintergrund dieser Empfehlung ist, dass eine Impfung mit diesem Impfstoff zwar sehr zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen schützt, aber dennoch im Vergleich zu den mRNA-Impfstoffen häufiger Impfdurchbrüche – also Covid-Ansteckungen trotz Impfung - gemeldet wurden.
Die STIKO empfiehlt die Auffrischungsimpfung hier ab vier Wochen nach Erhalt der ersten Impfung.

Alle, die einmal mit diesem Impfstoff geimpft wurden, sollten sich deshalb mit einem Arzt oder einer Ärztin in Verbindung setzen und einen entsprechenden Termin vereinbaren.

Wann sollte die Auffrischungsimpfung erfolgen?

Die Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff soll frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen, unabhängig von dem zuvor verwendeten Impfstoff. Bei mRNA-Impfstoffen wie Biontech soll möglichst der bereits bei der Grundimmunisierung verwendete Impfstoff eingesetzt werden.

Wenn Sie mit einem Vektor-Impfstoff (AstraZeneca bzw. Johnson & Johnson) geimpft worden sind, können Sie vier Wochen nach Erhalt der ersten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Wo erhalte ich die Auffrischungsimpfung?

Die niedergelassenen Arztpraxen führen die Auffrischungsimpfungen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission durch. Sprechen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt an. Wenn Sie keine Hausarztpraxis haben, finden Sie impfende Ärztinnen und Ärzte online auf www.arztauskunft-niedersachsen.de

Die mobilen Impfteams der Kommunen unterstützen die Auffrischimpfungen in Alten-und Pflegeeinrichtungen.

Arztauskunft Niedersachsen

Weiterhin gilt: Lassen Sie sich bitte impfen und schützen Sie so sich und andere!

Weitere ausführliche Informationen zu Corona finden Sie auf www.niedersachsen.de/Coronavirus (nur auf deutsch).

www.niedersachsen.de/Coronavirus

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